Nach Mann+Hummel nun auch TE Connectivity: Die SPD Speyer ist fassungslos und tief besorgt über die Entscheidung, die Produktion am Standort Speyer schrittweise einzustellen. Rund 630 Arbeitsplätze sind betroffen – Arbeitsplätze von Menschen mit Familien und Zukunftsplänen. Das darf nicht kalt hingenommen werden.
Ein traditionsreicher Produktionsstandort mit hochqualifizierten Beschäftigten und starker regionaler Vernetzung darf nicht ohne ernsthafte Alternativen aufgegeben werden. Zugleich zeigen die Entwicklungen, dass viele Industrieunternehmen unter Druck stehen: globale Wettbewerbsdynamiken, steigende Kosten und tiefgreifende Transformationsprozesse führen dazu, dass Entscheidungen zunehmend zulasten einzelner Standorte getroffen werden.
Dazu erklärt die Landtagsabgeordnete Marlene Gottwald:
„Wenn globale Konzernstrategien, Kostendruck und Transformation zusammenkommen, geraten selbst leistungsfähige Standorte ins Wanken. Genau deshalb braucht es jetzt ein klares Gegensteuern: mehr industriepolitische Verlässlichkeit, faire Wettbewerbsbedingungen und die konsequente Einbindung der Beschäftigten. Es darf nicht sein, dass wirtschaftliche Entscheidungen einseitig zulasten der Menschen vor Ort getroffen werden.“
Die SPD Speyer steht fest an der Seite der Beschäftigten und ihrer Familien. Entscheidend ist jetzt eine enge Zusammenarbeit mit Betriebsräten und Gewerkschaften, um die Interessen der Beschäftigten wirksam zu vertreten.
TE Connectivity wird aufgefordert, alle Schritte zum schnellen Arbeitsplatzabbau auszusetzen, Transparenz über die Hintergründe zu schaffen und Alternativen ernsthaft zu prüfen.
Arbeitsplätze sind mehr als ein Einkommen – sie stehen für Sicherheit und Zukunft. Die SPD Speyer wird sich gemeinsam mit allen Beteiligten für Lösungen einsetzen, die Beschäftigung sichern und Perspektiven schaffen.