In der Ausschusssitzung für Umwelt und Verkehr am 08.03.2012 wurde ein Sachstandsbericht zur Gestaltung einer Flachwasserzone im nordwestlichen Teil des Russenweihers vorgestellt. Hierbei wurde über die verschiedenen Möglichkeiten der Verbesserung der Wasserqualität des Sees diskutiert. Dieses Gewässer bietet ein wichtiges naturnahes Naherholungserlebnis im urbanen Raum des Speyerer Südens. Deshalb sollte die Aufrechterhaltung der ökologischen Funktionen des Russenweihers unser aller Anliegen sein.
Bezüglich dieser Thematik hat die SPD-Stadtratsfraktion eine entsprechende Anfrage für die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr eingebracht, die folgende Fragen beinhaltet:
1) Wurde der Vorschlag, Gräben auf dem Seeboden zu ziehen, um wieder Grundwasseranschluss herzustellen und so eine Verbesserung der Wasserqualität des Sees mit dem Landesamt für Wasserwirtschaft besprochen? Wenn ja, bitten wir um Mitteilung des Gesprächsergebnisses.
2) Welche Kosten würden durch das Ziehen von Gräben entstehen? Wir bitten um eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten.
3) Zuletzt wurde im Jahre 1981 (als vor über 30 Jahren) eine Entschlammung durchgeführt. In welchem Turnus müsste eine Entschlammung wiederholt werden, um langfristig die Wasserqualität zu verbessern und die ökologischen Funktionen des Gewässers zu erhalten?
4) Welche finanziellen Mittel müssten für die Entschlammungsmaßnahme bereit gestellt werden? Auch hier bitten wir, um eine detaillierte Aufstellung der Kosten.
5) Wurden seitens des städtischen Umweltamtes mögliche Zuschüsse durch das Land Rheinland-Pfalz (z. B. Aktion Blau plus), den Bund und/oder der Europäischen Union zur Verbesserung von Strukturgüte und Wasserqualität und aus Gründen des Gewässerschutzes geprüft?