In einem Brief wendet sich der SPD-Ortsverein Speyer-Nord zum Thema "Rettungswache-Standort" an den Oberbürgermeister: "Wie wir der Presse entnehmen konnten, wurde in der letzten Ratssitzung über eine neu zu errichtenden Station für den Rettungsdienst des Roten Kreuzes diskutiert. Der Vorschlag der Verwaltung, die Rettungsstation auf dem ehemaligen Gaswerksgelände anzusiedeln, wurde von der Mehrheit des Rates als nicht geeignet angesehen.
Die BGS machte daraufhin den Vorschlag, die Rettungsstation in der Tullastraße zu errichten. Wir, der Ortsverein Speyer-Nord der SPD, halten den Standort nicht für geeignet, da zügige Anfahrten zu den Versorgungsstellen durch den starken Verkehr in der Aue- und Tullastraße nicht gewährleistet sind und die 8,5 Minuten-Zeitvorgaben vermutlich nicht eingehalten werden können.
Wir schlagen vor, den Standort auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades, neben der jetzigen Judohalle, oder gegenüber, auf dem Gelände des Heizkraftwerkes, auszuwählen. Dies ist darin begründet, dass die beiden Krankenhäuser von dort aus sehr schnell anzufahren sind und die externen Fahrten sind über die Anschlussstelle B 9 und die B 36 sehr schnell vorzunehmen. Im Übrigen würden bei den vorgeschlagenen Standorten keine Bürger durch das Martinshorn erschreckt. Eventuellen Bedenken wegen der dort angesiedelten Schulen kann man mit verkehrslenkenden Maßnahmen begegnen."