Fragen von hasepieler.de

Kommunales

Die Redakteurinnen und Redakteure von hasepieler.de, der Schülerzeitung der IGS/RS+ "Georg-Friedrich-Kolb Speyer" haben uns diese Fragen gestellt, die wir gerne beantworten.

Lucy: Es wäre sicherer, wenn Fahrradwege für Fahrradfahrer besser
gekennzeichnet und regelmäßig instand gesetzt werden würden. Wie stehen Sie
dazu?

Das Radwegenetz in und um Speyer muss instandgehalten werden. Wir möchten im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern die Wohngebiete, die Innenstadt, den Einzelhandel und die Gastronomie vom Verkehr entlasten. Zudem möchten wir im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans ein Leitbild für die Stadt Speyer entwickeln, dass insbesondere den Fahrradverkehr fördert. Damit Speyer eine fahrradfreundliche Stadt wird.

Im Interesse eines sicheren Schulweges setzen wir uns für ein Verkehrskonzept „Rund um die Speyerer Schulen“ ein. Dies betrifft die Grundschulen sowie die Weiterführenden Schulen gleichermaßen und soll die Bedürfnisse der Eltern und der Kinder berücksichtigen, aber auch die Anwohner vor erheblichen Belastungen durch parkende Fahrzeuge schützen. So sind zugeparkte Fahrrad- und Gehwege in der Hauptverkehrszeit keine Seltenheit. Wir benötigen dringend ein Schulverkehrskonzept, damit Schulkinder, die ihren Schulweg selbstständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad meistern möchten, nicht gefährdet werden.

Angelique: Ich fände es schön, wenn man in Speyer mehr Parkplätze für
Fahrräder hätte. Was halten sie von gekennzeichneten Parkplätzen für
Zweiräder?

Abstellmöglichkeiten für Fahrräder müssten dringend ausgeweitet und vorhandene, wie an den Bahnhöfen, besser gepflegt werden.

Alina: Es gibt Spielplätze für Kinder, die aber nur bis 12 Jahre benutzt
werden dürfen. Ich finde, es sollte auch mehr öffentliche Plätze für
Jugendliche geben, wo man sich treffen und z.B. Sport treiben kann. Haben
Sie dazu Ideen und Vorschläge?

Das stimmt. Wir unterstützen zum Beispiel die Idee des Jugendstadtrats, den Skatepark am Rheinstadion aufzuwerten. Kinder und Jugendliche sind Experten in eigener Sache und nicht immer wissen Erwachsene, was für sie das Beste ist. Es können aufwendige Fehlplanungen vermieden werden, wenn man diejenigen fragt, die es betrifft.

Durch die Einrichtung eines Jugendparlamentes haben die Jugendlichen die Möglichkeit unmittelbar demokratische Erfahrungen zu sammeln, um somit Mitverantwortung und Mitbestimmung zu lernen. Zum dritten Mal wurde der Jugendstadtrat wieder mit enorm hoher Wahlbeteiligung gewählt. Das ist ein Zeichen für uns, dass es richtig war, als SPD den Antrag zur Einführung eines Jugendparlamentes damals gestellt zu haben.

Lucy: Ich fände es sehr schön wenn es neue Spielplätze für Kinder und neue
Parkanlagen für ältere und junge Leute gäbe. Welche Vorschläge können Sie
dazu einbringen?

Absolut. Das Miteinander der Generationen ist wichtig, wir wollen eine zukunftsorientierte kommunale Seniorenpolitik in Speyer gestalten. Neben Spielplätzen ist auch das Miteinander in den Sportvereinen wichtig. In Verbindung mit Sport- und Kulturvereinen, aber auch in enger Kooperation mit dem Jugendstadtrat möchten wir die aktive Seniorenarbeit ausweiten und weiterentwickeln. Bestehende Projekte, wie beispielsweise Vorlese-Omas/Opas gilt es zu fördern und der Öffentlichkeit bekannt zu machen.