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"Kastriertes Etwas": SPD-Stadtratsfraktion trifft sich mit Marienheim-Anwohnern - "Werden nicht locker lassen"

Veröffentlicht am 26.11.2011 in Fraktion

Mit den Anwohnern des "Marienheims" trafen sich Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion, darunter der Stadtverbandsvorsitzende Walter Feiniler und Fraktionsvorsitzender Dr. Markus Wintterle, am Samstag, 19. November 2011, vormittags zur Ortsbesichtigung des Geländes, auf dem ein Investor eine nach Meinung der Anwohner zu dichte Bebauung vornehmen will. Gernot Günther betonte als Sprecher der Anwohner, die 106 Unterschriften gegen den geplanten Kahlschlag des jetzt parkähnlich begrünten Innenareals des ehemaligen Marienheims gesammelt hatten, dass sie nicht grundsätzlich gegen eine Bebauung seien sondern sich für eine nachhaltige, sinnvolle und intelligente Nutzung des Geländes einsetzten.

Ihrer Meinung nach sei eine zu große Verdichtung geplant, wonach im bisherigen Flächennutzungsplan von sozialer Nutzung des Geländes die Rede sei. Gegen eine Nutzung beispielsweise als seniorengerechtes Wohnen hätten sie keine Einwände. "Wir fühlen und von Oberbürgermeister Hansjörg Eger nicht ernst genommen, denn alle unsere Einsprüche verlaufen im Sande", beklagte Günther und fügte hinzu: "Im Gegenteil - bei uns sagt er, unsere Vorstellungen werden berücksichtigt aber alle Änderungen sind bisher nur zugunsten des Investors gewesen."

Große Hoffnungen setzen die Anwohner auf den neuen Stadtentwickler. Dr. Markus Wintterle teilte diesen Optimismus nicht: "Wir stehen ihren Vorstellungen nahe aber setzen sie nicht zu viele Hoffnungen auf den Stadtentwickler, denn der wird ein kastriertes Etwas sein", so der Fraktionsvorsitzende. Wintterle plädierte dafür, innerstädtische Flächen sinnvoll zu nutzen und sich dabei nicht nur an Investorenwünschen zu orientieren, wie dies bisher geschehen sei.

Auch Feiniler betonte, das Kind sei noch nicht in den Brunnen gefallen und er erwarte auch nicht, dass der Bebauungsplan Marienheim auf der Tagesordnung der Dezember-Ratssitzung stehe. "Wir werden nicht locker lassen", machte Günther im Namen der Anwohner unmissverständlich deutlich.

Quelle: speyer-aktuell.de (ks)