#seiler26
Oberbürgermeisterin für Speyer seit 2019
instagram.com/stefanieseiler.speyer
#teammarlene
Landtag RLP 2026
instagram.com/marlene.gottwald
marlene-gottwald.de
Die Stadtverbandsvorsitzende Stefanie Seiler freut sich über den gemeinsamen Antrag “Verbot von leichten Plastiktüten” der vier Speyerer Ortsvereine. Auf Initiative von Johannes Gottwald und Gustav Pade wurde der Antrag erarbeitet und in die Delegiertenversammlung des SPD-Unterbezirks Vorderpfalz gestern, Mittwoch, 29. November 2017, eingebracht und einstimmig verabschiedet. Er wird nun über den Unterbezirk an die SPD-Bundestagsfraktion weitergeleitet und hoffentlich wie das Verbot in Frankreich Wirkung zeigen.
Der SPD-Ortsverein Speyer-Mitte kritisiert die Bauvorhaben in der Waldstraße und im Mausbergweg. Der Weg, den die Stadt hier beschreitet, ist völlig unverständlich. Man akzeptiert nun einen Hotelbau, wo auch Wohnraum entstehen könnte und treibt den Bau von Eigentumshäusern auf einem Gelände voran, das dazu weniger geeignet ist. Die Salierschule hat ohnehin schon wenig Gelände zur Verfügung und mittelfristig ist nicht absehbar, dass es weniger Schüler/-innen werden. Der Ortsverein hat sich schon vor längerer Zeit gegen die Bebauung dieses Grundstücks ausgesprochen. Nachverdichtung ist hier fehl am Platz! Auch die Art der Bebauung ist zu kritisieren: weder Behinderten- noch Seniorengerecht- absolut nicht mehr zeitgemäß! Völlig paradox ist, dass man in der Waldstraße nun dem Tourismus Priorität zukommen lässt. Die Nachverdichtung in bestehenden Wohngebieten und damit oft zu Lasten der Wohnqualität kann nicht das Heilmittel gegen die Wohnungsnot sein. Gerade deshalb muss jedes Grundstück auf möglichen bezahlbaren Wohnungsbau überprüft werden. Wir erinnern in diesem Zusammenhang auch an die problematische Zunahme der Ferienwohnungen in Speyer-Mitte.
Ich bin fest davon überzeugt: Speyer kann mehr. Speyer ist eine schöne und lebenswerte Stadt, die mit der richtigen Gestaltung und den richtigen Impulsen sich weiterentwickeln und für die Zukunft bereit sein kann. Als Ihre Oberbürgermeisterkandidatin freue ich mich auf Ihre Ideen, für eine vernetzte Stadtentwicklung aus einer Hand, bessere Infrastrukturen, Sicherheit und Sauberkeit, soziale Entwicklung aller Stadtteile sowie vieles mehr. Gemeinsam mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, möchte ich die Perspektiven für Speyer 2030 erarbeiten. Gerne möchte mit Ihnen beim Marktfrühstück ins Gespräch kommen:
Ich freue mich auf Ihren Besuch.
Es gilt das gesprochene Wort!
Was treibt mich an?
Warum stehe ich heute vor euch?
Warum möchte ich Oberbürgermeisterin werden?
Einige von euch werden sich das bestimmt fragen.
Früh habe ich gelernt, dass ich mich wegen den beiden Zuschreibungen Frau und Arbeiterkind, noch mehr anstrengen muss– vielleicht auch jetzt hier vor euch. Die Erkenntnis, dass Menschen aufgrund von Merkmalen, wie Geschlecht, Alter, Religion oder sozialer Herkunft innerhalb einer Gesellschaft benachteiligt werden und der Wiederstand dagegen, bilden die Grundlage meines politischen Handelns, treiben mich an.
Meine sehr geehrte Ministerpräsidentin Malu Dreyer,
liebe Genossinnen und Genossen,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
Ich freue mich sehr, dass heute meine Familie, viele Freunde, politische Weggefährten und interessierte Bürgerinnen und Bürger hier sind. Viele haben mich politisch und persönlich geprägt, menschlich und fachlich herausgefordert, aber auch sehr stark gefördert. Mit eurer Unterstützung konnte ich vieles erreichen. Heute stehe ich vor euch, weil ich mich um das Amt der Oberbürgermeisterin dieser schönen Stadt bewerbe.
Speyer ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, war ich Schülerin an der Zeppelinschule und am Nikolaus-von-Weis Gymnasium. Studiert habe ich Soziologie an der Universität Heidelberg und nebenbei im Büro des elterlichen Betriebes und an der Uni gearbeitet. Nach dem Diplom war ich beruflich in Mainz als Referentin für den Landesverband tätig. Und seit zwei Jahren darf ich das Amt als 2. Beigeordnete dieser wunderbaren Stadt begleiten.
Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl sind von zentraler Bedeutung für eine lebendige Stadt. Dies sollte sich auch in der Politik und der Verwaltung wiederspiegeln.Die Menschen, das soziale Leben sollten im Mittelpunkt stehen Ich verstehe das Amt einer Oberbürgermeisterin als Verpflichtung, mich aller Themenkomplexe anzunehmen.
Es ist von enormer Bedeutung dies nicht nur im Bau- & Planungsausschuss vorzubereiten, sondern auch in den davon zentral betroffenen Gremien, wie dem Umwelt-, Verkehrs- und Sozialausschuss miteinzubeziehen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass meine Anregung nun vom Rat angenommen wurde. Eine intensive Debatte in den Gremien lässt die Zeitplanung des zuständigen Dezernenten leider nicht zu. Es ist allerdings von essenzieller Wichtigkeit, dass Verständnis der Bevölkerung zu wecken, dass die Nachverdichtung als Prozess eines Stadtumbaus zu verstehen ist. Wir befinden uns in einem enormen Gestaltungsprozess unserer Stadt. Dies gilt es klar und deutlich den Menschen zu erläutern. Die politische Ebene ist dazu verpflichtet ihnen nicht nur die Vorteile einer Nachverdichtung zu erklären, sondern auch mögliche negative Effekte anzusprechen. Dies wird unter anderem Auswirkungen auf das soziale Leben, genauso wie auf unsere Umwelt und den Verkehr haben. Das Erscheinungsbild unserer Stadt wird sich somit nachhaltig geprägt werden. Deshalb möchte ich mich zudem dafür einsetzen, dass auch eine frühzeitige Einbindung der städtischen Beiräte (Naturschutzbeirat, Migrationsbeirat), aber auch der Beauftragen (Senioren, Fahrrad, Frauen, Behinderten) sowie des Jugendparlamentes erfolgt.