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Fast den ganzen Tag kreiste ein Polizeihubschrauber über der Speyerer Innenstadt und mehrere Hundert Polizisten aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg machten die alte Kaiserstadt am 1. Mai zu so etwas wie einer Festung. Nachdem ein rechtes Aktionsbündnis angekündigt hatte, am Tag der Arbeit in Speyer-West eine Kundgebung abhalten zu wollen, gingen die Sicherheitsexperten kein Risiko ein, wollten von vorne herein jegliche direkte Konfrontation zwischen Nazis und Gegendemonstranten unterbinden.
Am 1. Mai gemeinsam mit dem DGB „Flagge zeigen“
„Nazis stoppen!“ Unter diesem Motto fordert das „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ die Bürgerinnen und Bürger in Speyer und dem Umland auf, am Dienstag, dem 1. Mai 2012 Farbe zu bekennen und offensiv und deutlich, dem Nazitreiben, die rote Karte zu zeigen. Hierzu wird zur Kundgebung unter freiem Himmel und zum friedlichen Demonstrationszug mit unüberhörbaren Unmutsbekundungen aufgerufen.
Traditionell besuchte der Ortsverein Speyer-Nord der SPD die Siedlungsgrundschule und informierte sich über die dortige Situation. Von Konrektorin Elke Steppe erfuhren die Besucher, dass die Grundschule mit zur Zeit 409 Schülern und 31 Lehrerinnen und Lehrern zu den größten ihrer Art in Speyer zählt. Die Siedlungsgrundschule legt ihren Fokus besonders auf eine gute Grundausbildung der Schülerinnen und Schüler. Aus den umfangreichen Schilderungen ging eindeutig hervor deutlich, dass die Siedlungsgrundschule nach der Prämisse „Für das Kind das Optimalste“ geleitet wird.