24.01.2018 / Kommunales

SPD Speyer setzt sich für die Einführung eines Behindertenbeirates ein

„In Gedenken an unseren verstorbenen Behindertenbeauftragen Wolfgang Brendel, der sich mit vielen anderen über zwei Jahrzehnte mit vollem Tatendrang und nachhaltig für eine barrierefreie Stadt eingesetzt hat, möchten wir mit dieser Initiative auch sein Lebenswerk unterstreichen. Leider haben wir nicht mehr geschafft, dass Herr Brendel mit uns diese Idee diskutieren und ausarbeiten konnte. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass ihn eine sachliche Auseinandersetzung sehr gefreut hätte.

In vielen Städten und Gemeinden werden, um die Interessen von Menschen mit Behinderungen zu vertreten, kommunale Behindertenbeiräte gewählt - mit dem Ziel, jenen Menschen die Selbstbestimmung und Teilhabe am öffentlichen Leben zu stärken. Auch in Speyer haben wir noch viele kleine und größere Hürden, um gänzlich eine Stadt der Barrierefreiheit zu werden. Sei es im Bereich des Wohnungsbaus, Zugang zu Gastronomie oder Einzelhandel, aber auch die Gestaltung unserer Feste und Veranstaltungen. Deshalb setzt sich die SPD für die Gründung eines Behindertenbeirates ein.

Um gemeinsam Probleme zu erkennen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, sollte das Wissen und die Erfahrungen der meist selbst betroffenen Menschen stärker genutzt werden. Vom Abbau der Barrieren profitieren allerdings nicht nur Menschen mit körperlichen Einschränkungen, sondern eben auch junge Familien oder auch Seniorinnen und Senioren. Inklusion zu leben und Teilhabe zu ermöglichen, sollte unser aller Anliegen sein. Mit der Gründung eines Behindertenbeirates würden wir Menschen mit Behinderungen eine stärkere Möglichkeit bieten, sich aktiv einbringen zu können“, teilt die SPD-Vorsitzende und Oberbürgermeisterkandidatin Stefanie Seiler mit. Ein entsprechender Antrag wird seitens der SPD-Fraktion vorbereitet.

 
SPD-Stadtratsfraktion Speyer

04.03.2015 / Kommunales

Beigeordnetenwahl

In der Stadtratssitzung am 11. Februar 2015 wurde unsere Stadtverbandsvorsitzende Stefanie Seiler mit 23 Ja- Stimmen zur 2. Hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Speyer gewählt. Nach über zwei Jahrezehneten ist die SPD nun wieder mit einer hauptamtlichen Stelle im Stadtvorstand vertreten.

"Ich möchte mich für eine abteilungs- und politikübergreifende Zusammenarbeit einsetzen, deren Engagement über die Farbe des Parteibuches hinausgeht. Hierzu zählt für mich der regelmäßige Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Institutionen und Vereinen sowie der Politik", so Stefanie Seiler.

Die SPD Speyer gratuliert Stefanie Seiler ganz herzlich und wünscht ihr bei der Ausübung des vertrauensvollen Amtes viel Erfolg und Freude.
 

 

 

26.05.2014 / Kommunales

Jusos sind Wahlsieger der Jugendorganisationen

Die Jusos sind seit der gestrigen Kommunalwahl die stärkste Jugendorganisation im Speyerer Stadtrat. Mit der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Stefanie Seiler, dem Jusovorsitzenden Philipp Brandenburger und Johannes Seither sind gleich drei Mitglieder der SPD-Fraktion jünger als 35 Jahre. Zum Vergleich: Von den 15 CDU-Stadtratsmitgliedern ist es nur einer, aber auch bei den anderen Parteien ist die jüngere Generation eher kaum bis gar nicht vertreten. „Das zeigt nochmal: Bei der SPD ist ‘Mehr Initiative und frische Ideen’ nicht nur ein Slogan, sondern passt zu Programm und Kandidaten“, so die Vorsitzende Stefanie Seiler. Den Erfolg sieht Seiler zugleich als Verpflichtung.

„Wir decken schon heute sehr viele Themenfelder ab, um in allen Bereichen Politik aus Sicht der jungen Generation vertreten zu können“, fügt Philipp Brandenburger an. Beispielhaft nennt er den Einsatz für die Errichtung des Jugendstadtrates, den Antrag zur Fortführung des Schulentwicklungsplans, der Einführung der Sozialarbeit auch an Grundschulen sowie einer Verkehrsplanung rund um die Speyerer Schulen oder den Anstoß für eine konstruktive Diskussion über die Ganztagsbetreuung im engen Kontakt zu den Sportvereinen. „Eine Politik der Generationen für Generationen kann nur gelingen, wenn auch unterschiedliche Altersgruppen in Gremien vertreten sind, sich bei Debatten austauschen und voneinander lernen. Wir sind auf der Höhe der Zeit und mit unseren Wählern im Kontakt“, so Seiler.

 

23.05.2014 / Kommunales

Fragen von hasepieler.de

Die Redakteurinnen und Redakteure von hasepieler.de, der Schülerzeitung der IGS/RS+ "Georg-Friedrich-Kolb Speyer" haben uns diese Fragen gestellt, die wir gerne beantworten.

Lucy: Es wäre sicherer, wenn Fahrradwege für Fahrradfahrer besser
gekennzeichnet und regelmäßig instand gesetzt werden würden. Wie stehen Sie
dazu?

Das Radwegenetz in und um Speyer muss instandgehalten werden. Wir möchten im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern die Wohngebiete, die Innenstadt, den Einzelhandel und die Gastronomie vom Verkehr entlasten. Zudem möchten wir im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans ein Leitbild für die Stadt Speyer entwickeln, dass insbesondere den Fahrradverkehr fördert. Damit Speyer eine fahrradfreundliche Stadt wird.

Im Interesse eines sicheren Schulweges setzen wir uns für ein Verkehrskonzept „Rund um die Speyerer Schulen“ ein. Dies betrifft die Grundschulen sowie die Weiterführenden Schulen gleichermaßen und soll die Bedürfnisse der Eltern und der Kinder berücksichtigen, aber auch die Anwohner vor erheblichen Belastungen durch parkende Fahrzeuge schützen. So sind zugeparkte Fahrrad- und Gehwege in der Hauptverkehrszeit keine Seltenheit. Wir benötigen dringend ein Schulverkehrskonzept, damit Schulkinder, die ihren Schulweg selbstständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad meistern möchten, nicht gefährdet werden.